Los!

Schon lange besitze ich diese Domain, immer mit den Gedanken im Hinterkopf, etwas sinnvolles und nützliches daraus zu machen. Doch kämpfte die chronische Unlust und das technische Unwissen dagegen immer an. Bis jetzt! Doch für wie lange? Ich weiß es nicht. Und lasse ich diesen Gedanken auch mal bei Seite und widme meine Aufmerksamkeit wieder meinen ersten Blog-Post. Den Start in Web 2.0 . Doch wie genau macht man es genau? Wie “beginnt” man eine Existenz im World Wide Web.

Zugegeben habe ich noch nie eine Website im Netz von Anfang an verfolgt. Auf alle meine Lesezeichen zum Beispiel, wurde ich erst aufmerksam als es etwas interessantes gab. Nie interessierte mich der erste News, Artikel oder der erste Thread. Erst weit später, wenn eine gewisse Leserschaft entstand und damit eine Diskussion in den Foren und Kommentaren begann, fing man an mit zu reden. So kann es hier dann doch auch passieren, das meine vorherigen und folgenden Zeilen niemanden interessieren werden. Nicht mal mich. Zumindest Morgen früh nicht mehr.

Am Anfang meines Vorhabens war es auch noch halbwegs etwas besonders einen sogenannten Blog zu betreiben. Es war der Einstieg eine eine kleine neue Ära, als Menschen mehr von sich und ihren Alltag Preis gaben. Und das für alle öffentlich zugänglich. Doch nun ist dieser Hype vorbei. Zu mindestens für mich. Den in Zeiten von Twitter, Facebook und Co. herrscht ein digitaler Überfluss von Informationen. Das meiste davon ohne einen ernsthaften informativen Wert. Von meinen Lieblings-Kabarettist gibt es dazu ein sehr passendes Zitat:

“Thomas hat eine Kackwurst geschissen. Möchtest du
den Geruch mit Ihm teilen?”

— Serdar Somoncu
Und warum gibt jeder diese persönliche Informationsflut frei? Richtig! Weil er es kann (genau wie ich mit diesen Zeilen). In wenigen Minuten ist der erste Account auf den Social-Plattformen erstellt, und sofort fängt Thomas an über sein Ergebnis zu berichten bzw. zu bloggen. Und was mache ich stattdessen? Ich, den diese Situation wirklich nervt? Ich erstelle eine neue Seite und schreibe über diesen Mist, den ich zum Teil selber produziere. Genial! Oder etwa nicht? Ich weiß es (noch!) nicht. Wer jetzt immer noch fragend auf das Wort Fotografie im Titel schielt und sich bis hier her den Text anschaut, hat Recht. Ich bin schon weit vom eigentlichen Thema abgewichen. Doch möchte ich hier nicht nur meine mittelmäßigen Fotos zeigen, an denen wahrscheinlich sowieso nur mir etwas liegt, sondern auch etwas über die Welt zu quatschen. Die mich je nach Befinden ab und zu genau so interessiert wie die Kackwurst von Thomas.

Und wenn ihr es schon mal bis hierher ausgehalten habt, dann lasse ich es mir selbstverständlich nicht nehmen euch auf stefan-brendel.com willkommen zu heißen und mich letztendlich mal vorzustellen: Hi, ich bin Stefan!